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Die Vitiligo-Krankheit und ihre Behandlungsformen

Was ist Vitiligo?

Bei der so genannten Vitiligo-Krankheit handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung. Diese Krankheit kennt man unter anderem auch unter dem Begriff "Weißfleckenkrankheit". Diese Bezeichnung rührt daher, dass sich diese Erkrankung durch weiße Flecken auf der Haut äußert. Im Volksmund spricht man bei Betroffenen auch gern von einer Pigmentstörung. Diese Äußerung entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn es handelt sich hier nicht um eine leichte Störung der Haut, sprich der Pigmentierung der Haut.

Vielmehr sind die pigmentierten Zellen, die so genannten Melanozyten in der Haut vollständig zerstört. Die betroffenen Hautstellen können aus diesem Grund kein Pigment mehr ausbilden - die Folge ist ein weißer Fleck auf der Hautstelle. Aus diesem Grund ist Vitiligo auch kein kosmetisches Problem, unter dem der Betroffene leidet, sondern eine richtige anerkannte Erkrankung (http://www.hautsache.de/Vitiligo/Vitiligo---Krankheit/Vitiligo-Anerkennung-als-Krankheit.php). Um es einfacher darzustellen, könnte man Vitiligo mit einer Diabetes - Zuckererkrankung - vergleichen. Auch bei dieser Krankheit sind die Zellen betroffen. Diese erkranken, indem sie kein Insulin mehr produzieren können. Die Folge ist deshalb, dass sich der Erkrankte das Insulin zu spritzen muss.

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Die Vitiligo-Krankheit gehört zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen auf der Welt - etwa 1% der Bevölkerung sind allein in Deutschland betroffen - was fast einer Million Menschen entspricht.

Ursachen für Vitiligo

Vitiligo gehört zu den am wenigsten erforschten Krankheitsbildern. Einfach gesagt, kein Arzt kann genau sagen woher diese Krankheit kommt bzw. warum sie überhaupt auftritt. Es gibt noch zahlreiche weitere Erkrankungen deren Krankheitsbild- und Verlauf undurchsichtig sind. Zu diesen gehören beispielsweise die Neurodermitis, die Schuppenflechte sowie auch die bereits erwähnte Zuckerkrankheit. Man kann zwar mittlerweile sagen was für Faktoren diese Krankheiten begünstigen, warum es jedoch überhaupt erst zu einer Erkrankung kommt, ist bisher recht unklar.

Die Medizin beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Pigmentzellen-Forschung - warum kommt es zu einer Zerstörung der Zellen? Mittlerweile weiß man, dass es in den Genen liegt, ob jemand an Vitiligo erkrankt oder nicht. Die Veranlagung spielt bei den oben erwähnten Krankheiten eine zentrale Rolle, denn durch die vererbten krankheitsbefallenen Zellen kann der Nachkomme an Vitiligo oder den anderen erwähnten Kranken erkranken. Im Prinzip bedeutet das, dass viele Menschen schon bereits erkrankt zur Welt kommen können. Ob die Erkrankung letztendlich ausbricht ist aber nicht gesagt - hierfür spielen weitere Faktoren eine Rolle. Häufig wurde beobachtet, dass solche Faktoren mit den persönlichen Lebensumständen zu tun haben kann. Ob der unerwartete Tod eines Verwandten, eine Scheidung oder auch außergewöhnliche Belastungen können im Körper Stress verursachen, der sich schließlich in einer Vitiligo-Krankheit äußert. Ebenso kann der weitere Verlauf der Erkrankung von solchen besonderen Ereignissen bestimmt werden.

Verlauf der Vitiligo-Krankheit

Am Anfang zu Beginn der Erkrankung bemerkt der Betroffene erst einmal nichts Ungewöhnliches. Typischerweise fallen die weißen Flecken erst im Sommer auf, da zu dieser Zeit die sonnengebräunte Haut den Kontrast verstärkt.

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Diese Erkrankung ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt bzw. sichtbar. X-Amber hat festgestellt: Es gibt verschiedene Formen und Ausprägungen sowie auch unterschiedliche Entwicklungen im Verlaufe der Krankheit. Jeder Mensch reagiert deshalb auch unterschiedlich auf die angewendeten Therapien. Dieses Krankheitsbild macht es der Medizin so schwierig eine helfende Therapie-Methode zu finden. Eine komplette Vitiligo Heilung verspricht eine Therapie, die auf holistische Art das Problem angeht. Pillen oder Salben helfen hier nicht. Eher die Erfahrung eines Arztes mit dem Krankheitsbild kann zu einem Erfolg im Rahmen der Behandlung führen.

Grob kann man die Vitiligo in zwei Hauptformen einteilen: die generalisierte sowie die lokalisierte Form.

Die Generalisierte Vitiligo

Die generalisierte Vitiligo ist die häufigere Form der Erkrankung. Typischerweise tritt sie symmetrisch auf dem Körper auf. Sie betrifft in der Regel mehrere Körperstellen. Bevorzugt betroffenen sind die Hautstellen, die am stärksten beansprucht werden.

Mechanisch beanspruchte Hautareale sind bevorzugt betroffen. Hierzu zählen sowohl die druckbelasteten Regionen wie die Knöchel, die Knie, die Ellenbogen und auch die Finger. Ebenso solche Areale wie die Augenlider, die Mundwinkel und die Achseln sind häufig betroffen. Nicht selten kommt es im Zusammenhang mit der Erkrankung auch zu weißen Haaren. Dies wird hervorgerufen durch die Zerstörung der Pigmentzellen der Haarwurzeln.

Typisch für die generalisierte Vitiligo ist eine schubweise Zunahme der weißen Flecken über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren. Im Anschluss kommt es oft zu einem Stillstand der Erkrankung. Selten ist eine teilweise Rückbildung zu beobachten.

Das Verlaufsspektrum ist jedoch unterschiedlich bei jedem Einzelnen und in der Regel schwer zu vorhersehen. Beim deutschen Vitiligo-Bund kann jeder Vitiligo Erkrankte zudem Hilfe und Tipps bekommen.

Lokalisierte Vitiligo

Die lokalisierte Form der Vitiligo betrifft in der Regel ein bzw. wenige Körperareale. Sie ist zudem nicht symmetrisch. Die Entstehung geschieht in der Regel innerhalb weniger Monate. Das Bild auf der Haut verändert sich mit der Zeit nicht mehr. Nur im Ausnahmefall kann eine lokalisierte Vitiligo in die erwähnte generalisierte Form übergehen.

Die Prognose für diese Erkrankung ist also im Prinzip besser. Auch die Therapie ist hier wesentlich einfacher.

Fast immer gelingt der Erfolg mit der so genannten Pigmentzelltransplantation.

Wir, das X-Amber Team wünschen dir jedenfalls viel Erfolg bei der Bekämpfung von Vitiligo!

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